Das Meer – Pommern – die Grenzregion als Orte des deutsch-polnischen Dialogs. Grenzübergreifendes Netzwerk zur wissenschaftlichen Kooperation und historischen Bildung über Ostsee und Odergebiet

Beschreibung

Das Projekt verfolgt das Ziel, die grenzübergreifende Kooperation peripher gelegener Institutionen zu verstärken, die in den Bereichen Pädagogik, Kultur, Wissenschaft tätig sind, sowie den Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern und anderen mit ihnen kooperierenden und an der deutsch-polnischen Grenze funktionierenden Einrichtungen weiter zu entwickeln. Außerdem erfolgt auch die Intensivierung der Aktivitäten zugunsten der Einwohner der Region durch das Historische Institut der Universität Szczecin, das Museum Schwedt, die Professur für Denkmalkunde der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), sowie weitere Partner, u.a. das Historische Institut der Universität Greifswald. Alle Partner organisieren schon seit Beginn ihrer jeweiligen Tätigkeit verschiedene Workshops und Konferenzen, deren Ergebnisse in zahlreichen Publikationen veröffentlicht worden sind. Allerdings ging es dabei meistens um gesondert bzw. höchstens zu zweit geführte Aktivitäten, daher gilt ein zusätzliches Ziel des Projekts der Vernetzung aller Partner durch gemeinsam unternommene Aktivitäten, die an die Bevölkerung des Förderraums gerichtet werden, insbesondere Studenten, Forscher und all diejenigen, die sich für Geisteswissenschaften und verwandte Disziplinen interessieren. Die Veranstaltungen richten sich an Gruppen von je 20 bis 50-60 Personen. Die Vernetzung der Aktivitäten entlang der Oder gelegener Institutionen zieht Empfänger aus dem gesamten Förderraum heran und vervollständigt in bedeutendem Maße das bisherige Angebot an kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen, vor allem in Hinblick auf die zu erwartende Drosselung der Tätigkeit anderer kleinerer (insbesondere der lokalen Verwaltung unterstehender) Institutionen im Kontext der herrschenden Pandemie. Das Programm erstreckt sich jeweils über das gesamte Kalenderjahr im Zeitraum 2021-2022.
Um diesen Zielen gerecht zu werden, beinhaltet das Projekt Tagungen, Studienreisen, Workshops und Ausstellungen rund um Fragestellungen zu Geschichte und Kulturerbe des Ostseeraums, Pommerns und der Grenzregionen – vor allem des deutsch-polnischen Grenzraums.
Dank des Projekts, der Öffnung auf verschiedene Einrichtungen, der Synchronisierung gemeinsamer Aktivitäten, der Zusammenarbeit und des dadurch gesammelten Know-hows, aber auch durch das Einladen anerkannter Experten von außerhalb des Förderraums, die an den Tagungen und Workshops teilnehmen, steigt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Lehrangebots und des Forschungspotenzials der vernetzten Einrichtungen sowie der Region. Die aufgenommene Zusammenarbeit soll in Zukunft von beachtlichem wissenschaftlichen Mehrwert sein, da wir die Ergebnisse der im Rahmen des Projekts geführten Diskussionen und Tagungen in renommierten, mindestens auf europäischer Ebene anerkannten Verlagen veröffentlichen möchten. Die behandelten Fragestellungen wollen wir auch gemeinsam vertiefen, indem wir als Konsortium von Partnereinrichtungen Anträge auf Förderung wissenschaftlicher Projekte an polnische und internationale Institutionen richten werden.
Außerdem wird das Projekt folgende gesellschaftliche Ziele verfolgen, die sich von der Prioritätsachse des Förderprogramms ableiten: Erweiterung des Wissens um den Nachbarn, Einfluss auf die Einwohner der Region, Erhöhung ihrer sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen, erleichtertes Knüpfen grenzübergreifender Kontakte in verschiedenen Bereichen, Schaffung günstiger Bedingungen für die Aufnahme und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenartigen Einrichtungen: Institutionen im Schul- und Hochschulwesen, Museen, NGO’s, geschichtswissenschaftlich versierten Vereinen. Vom vielfältigen Programm profitieren gerade jüngere Menschen, Studenten, Forscher, Schüler sowie Journalisten und Leaders lokaler Gemeinden, die dann als Multiplikatoren des erhaltenen Wissens und weiterer Kompetenzen im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit fungieren.

Internetseite des Projektes

.

Details

Teile das Projekt!